Barkenfahrt auf der Mosel

Ja, ist denn schon wieder Barkenfahrt?

So wurde zur diesjährigen Barkenfahrt auf der Mosel vom 02.-06.10.2013 eingeladen.

Holger und Friedel hatten sich in bewährter Manier um die Organisation gekümmert und so fuhr man mit gemischten Gefühlen, was das Wetter anbetraf, nach Mehring, wo wir unser Standquartier bezogen.

Als wir am nächsten Morgen nach Schwebsange zur Einsetzstelle fuhren, waren wir freudig überrascht. Die Sonne schien entgegen der Wettervorhersage. Dort angekommen, wurde die Barke „Mausi" zu Wasser gelassen und aufgeriggert. Eine Herausforderung waren dabei die Ausleger, die anders als in der bekannten Form mit dem 10er Schlüssel befestigt werden mussten. Danach ging es dann frohen Mutes auf die erste Etappe von Schwebsange nach Konz.

 

Am nächsten Morgen – die Etappe Konz-Pölich stand an – war das Wetter so, wie wir es laut Wetterbericht erwartet hatten, es hatte in der Nacht geregnet und regnete immer noch. Das tat es auch während der Fahrt von Mehring bis Konz, wo unsere Barke lag. Im Hafen von Konz wartete man noch einige Zeit und als es aufhörte zu regnen, machte man sich startklar. Das Schöne an der Sache war, es regnete den ganzen Tag nicht mehr.

 

 Am letzten Tag – der Etappe von Pölich nach Bernkastel-Kues – war der Himmel verhangen. Es gab auch hier und da Nieselregen, aber es hielt sich in Grenzen. Und dann begegnete uns ein Römerschiff, ein Nachbau, der in Neumagen-Drohn beheimatet ist. Na ja, Ruder waren auch an Bord und ein paar Leute ruderten auch, nur konnte man damit nicht viel bewegen. Von den alten Römern bis heute ist die Entwicklung des Ruderns doch weit fortgeschritten. 

Nur am Ziel in Bernksastel-Kues war das Wetter so, wie es der Wetterbericht vorhergesagt hatte. Man musste erst Regenzeug herausholen und dann die Barke. 

Nach einer Stärkung im Uferstübchen fuhren wir zurück ins Standquartier und besuchten nach einem Insidertip noch ein Weinhoffest.

 

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